Noch 'ne Premiere...  28.09.2008

...gibt's am 10.10.2008 im Grillo-Theater Essen. Zu sehen sein wird die Verwechslungskomödie "Was ihr wollt" von William Shakespeare. Regie führt David Bösch, der schon mit Shakespeares "Sommernachtstraum" einen bombastischen Erfolg gefeiert hat.
Ich spiele den unglücklich verliebten Herzog Orsino mit schmucker Langhaarperücke...



Die nächste Premiere...  11.09.2008

...ist schon am 20. September 2008. Zu sehen bin ich in 'Held der westlichen Welt' von David Gieselmann nach John Millington Synge.
Mir fällt die Rolle von 'Steffen' zu, der, von religiösem Fanatismus vernebelt, seiner verlorenen Liebe nachjagt. Hört sich kitschig an - ist es auch...



Theater des Jahres in NRW...  28.06.2008

Das Grillo-Theater in Essen ist wieder Schauspielhaus des Jahres in Nordrhein-Westfalen. Zum dritten Mal in Folge, und ich bin schon wieder nicht zum Schauspieler des Jahres gewählt worden.
Wäre ich nicht so bescheiden, hätte ich große Lust, in Frustration zu verfallen. Statt dessen suhle ich mich im Glanz von Nico Mastroberardino, der zum Nachwuchsschauspieler des Jahres gekürt wurde und diesen Titel wahrscheinlich auch noch in zwanzig Jahren verliehen bekommen wird.

Ausserdem gilt ’Blütenträume’ aus der Feder von Lutz Hübner jetzt als wichtigstes deutsches Stück – also auf regionaler Ebene, um bescheiden zu bleiben.

Aber auch wenn ich mal wieder nicht auf dem Siegertreppchen stehe, gibt mir der Erfolg meines Theaters das Gefühl, den wohlverdienten Urlaub ausgiebig genießen zu dürfen. Schönen Sommer!

Johnny Depp - Für eine Handvoll Galle - Teil 3  27.05.2008

Im Saloon des Geisterstädtchens in Arizona ist der Horror los...

Story

Mischischippiraddampfersifffahrt  08.05.2008

Auschflug mit dem Dampfer, und Jochen denkt nur an Schecksch...

Schtory

Sbadschieren durch New Orleansch  27.04.2008

Jochen und ich erkunden New Orleansch...

Schtory

Johnny Depp - Für eine Handvoll Galle - Teil 2  26.04.2008

Mit Johnny Depp auf dem Weg in den Wilden Westen...
Ein lang gehegter Mädchentraum wurde wahr.

Story

Tschelten am Mischischippi  24.04.2008

Mit Jochen im Urlaub...

Schtory

Eine Wischensaft für sich  23.04.2008

Neues aus dem Sprachlabor.

Schtory

Johnny Depp - Für eine Handvoll Galle - Teil 1  22.04.2008

Das Schloß des 'Promiflüsterers' wird nicht nur von Johnny Depp heimgesucht...

Story

Martina Navratilova und die Metzgerpranke - Teil 3  18.04.2008

An der Ostküste Floridas angekommen, versucht der 'Promiflüsterer' Martina Navratilovas Liebesprobleme in den Griff zu bekommen...

Story

Martina Navratilova und die Metzgerpranke - Teil 2  16.04.2008

Die Fahrt durch Florida geht weiter...
Der Promiflüsterer auf dem Weg zu Chris Evert - mit der Metzgerpranke auf dem Knie und Hodenschlottern in der Hose.

Story

'Der Promiflüsterer' - Die Chronologie  09.04.2008


Teil 1 - Michael Jackson ist nicht gut

Teil 2 - Britney Spears und der unhaltbare Stuhl

Teil 3 - David Hasselhoff und die Frau im Manne

Teil 4 - Jennifer Lopez und der Arsch der Welt I

Teil 5 - Jennifer Lopez und der Arsch der Welt II

Teil 6 - Siegfried und Roy - Lauwarme Magie

Teil 7 - Victoria Beckham und die Stelzen des Schreckens

Teil 8 - Franz Beckenbauer und die Klötenmafia

Teil 9 - Michael Jackson im Warzenwahn

Teil 10 - Martina Navratilova und die Metzgerpranke I

Teil 11 - Martina Navratilova und die Metzgerpranke II

Teil 12 - Martina Navratilova und die Metzgerpranke III

Teil 13 - Johnny Depp - Für eine Handvoll Galle I

Teil 14 - Johnny Depp - Für eine Handvoll Galle II

Teil 15 - Johnny Depp - Für eine Handvoll Galle III

Martina Navratilova und die Metzgerpranke - Teil 1  09.04.2008

Mal wieder in Florida, mußte ich mich um die Weltsportlerin der Jahre 1983 und '86 kümmern.
Gar nicht so einfach...

Story

Michael Jackson im Warzenwahn  08.04.2008

Mein hartnäckigster Patient Michael Jackson, wußte sich mal wieder nicht zu helfen...

Story

Franz Beckenbauer und die Klötenmafia  06.04.2008

Der Kaiser ruft um Hilfe...
Da sitz ich wie der Blitz im Helikopter und rette, was zu retten ist.

Story

Mittlerweile...  04.04.2008

...umfaßt mein MySpace-Blog 50 Einträge, die ich nochmals in kompletter Form durch Anklicken des niedlichen Teddys in Erreichbarkeit bringe...

Victoria Beckham und die Stelzen des Schreckens  04.04.2008

Ein neuer Fall für den Promiflüsterer.
Diesmal ist es Frau Becks, die meiner Hilfe bedarf - oder auch nicht...

Story

Siegfried und Roy - Lauwarme Magie  02.04.2008

Meine Profession als Promiflüsterer hat mir einen äußerst angenehmen Tag mit den beiden deutschen Auswanderermagiern beschert. Ich durfte sogar die weißen Tiger sehen...

Story

Jennifer Lopez und der Arsch der Welt - Teil 2  01.04.2008

Meine Geschichte mit Jenny hat mir den Gefallen getan, vollendet zu sein.

Story

Jennifer Lopez und der Arsch der Welt - Teil 1  29.03.2008

Geburtstag feiern mit Jenny...

Story

Agent P.  28.03.2008

Gelegentlich bekomme ich Angst vor meiner eigenen Phantasie.

Grund

Ich und ich  26.03.2008

Kann es passieren, daß ich mir selber über den Weg laufe?
Und was mach ich dann?

Antwort

Hirse ist aus oder die Citibank gehört dem saudischen Königshaus  25.03.2008

Der Titel erklärt sich selbst...

Trotzdem lesen.

David Hasselhoff und die Frau im Manne  23.03.2008

In meiner missionarischen Tätigkeit als Promiflüsterer hat es mich diesmal nach Florida verschlagen, wo ich David Hasselhoff einen Hausbesuch abstatten durfte...
Story

Frohe Ostern!  23.03.2008

Wünsche allen Hasen ein streßfreies Osterfest.
Ich selbst verbringe die Feiertage auf meinem eigenen kleinen Eiland.
Von meinem Observatorium aus werde ich dann exklusiv den diesjährigen Jesusflug verfolgen. Bin schon ganz gespannt.

*Nachtrag* - Nach fünf Stunden des penetranten Wartens rief ich meine Mutter an, die mich darüber aufklärte, daß der Jesusflug dieses Jahr erst an Himmelfahrt stattfindet.
Bis dahin bleibe ich an meinem Teleskop sitzen und gucke 'Deep Space Nine'.

Britney Spears und der unhaltbare Stuhl  22.03.2008

Nachdem ich Michael Jackson von seinem Seelenleiden befreien konnte, stand nun der Problemfall Britney Spears vor mir und hoffte auf Heilung.
Story

Ansprache an mein Volk  21.03.2008

Geliebtes Volk!

Ich habe den ehemaligen Bundeskanzler Angela Merkel und den resignierten Bundespräsidenten Horst Köhler bei einer Partie Kniffel geschlagen, und bin somit als neues Staatsoberhaupt anzusehen.

Ich bitte darum, alle Lobeshymnen und Erfreulichkeiten, die das Leben in meinem Land betreffen, direkt an mich zu senden.
Alle Beschwerden, Hasstiraden und Beleidigungen müssen weiterhin an das Bundeskanzleramt der einstigen Hauptstadt Berlin gerichtet werden. Sollen die sich damit rumschlagen.
Als neue königliche Flaniermeile gilt die Rüttenscheider Straße in der Metropole Essen. Wer Glück hat, kann meine Königlichkeit dort entlangspazieren sehen, darf mich aber nicht direkt ansprechen.

Wer in meinem Königreich irgendetwas kaputt oder dreckig macht, ist doof.

Euer neuer, ewiger König.

Vom Sinn und Unsinn des Atmens  18.03.2008

Atmen - ein Thema, das uns alle beschäftigen sollte.
Einmal tief durchatmen und klicken...

Der Schranker oder Schrankenmann...  17.03.2008

Es entsteht grad so nebenbei ein Text, der das Potential für einen kurzen Roman oder eine lange Kurzgeschichte haben könnte.
Der Anfang ist zumindest gemacht, und um einen Einblick zu bekommen, klickt man auf den langen Link.
Kurzer Roman oder lange Kurzgeschichte mit Potential für beides

Michael Jackson ist nicht gut  16.03.2008

Daß mich eine enge Freundschaft mit dem 'King of Pop' verbindet, dürfte den wenigsten bekannt sein.
Über meine jüngste Begegnung mit Michael Jackson ist hier zu lesen:
Story

Das Wartehäuschen am Rande der Welt  15.03.2008

Wenn man einen ganzen Tag mit Warten verbringt, tut man einen Bruchteil seines Lebens nichts als 'Nichts'. Bezieht man dann noch mit ein, daß die Zeit beim Warten gefühlsmäßig wesentlich langsamer vergeht, können aus dem einen Tag schon mal zwei oder mehr Tage werden. Natürlich nur im eigenen Empfinden und nicht auf dem Kalender. Ich warte heute schon drei Stunden und habe damit vierzehn Tage meines Lebens verschwendet. Um die vergeudete Zeit wieder aufzuholen, müßte ich eine unbestimmte Menge an Endorphinen ausschütten, weil dann die Zeit schneller vergehen würde. Ich muß mich aber mit Warten aufhalten und habe somit keine Zeit, diese schneller vergehen zu lassen.
Erschwerend kommt hinzu, daß die Situation, auf die ich warte, und die mich vom Warten erlösen könnte, gar nicht weiß, daß ich auf sie warte. Ich könnte mich also genausogut mit dem Wissen an eine Bushaltestelle stellen, daß an jener Bushaltestelle niemals ein Bus halten wird. Da es aber auch irgendwie aufregend ist, mit dem Unerwarteten zu rechnen, verbleibe ich in meiner Wartestellung und warte noch zwei Jahre, bis dieser schreckliche Wartetag zuende geht.
Wartet nicht auf mich. Ich muß weiterwarten.

Der schwarze Klaus  15.03.2008

Ich komme grad aus Italien zurück. Vier Tage habe ich dort verbracht, weil ich mußte. Der Umstand, daß es sich bei der geographischen Gegend um Südtirol handelte, hat mir die sprachliche Komponente sehr vereinfacht. Jeder Rechtsanwalt, der dort seine Häuserwand beschildern will, muß das doppelte bezahlen, weil man nur deutsch und italienisch überleben kann. Die klimatische Komponente wurde durch herrlichstes Wetter erträglich gemacht.
Mein exakter Aufenthaltsort trägt den Namen Bozen. Eine Stadt, die von Geld duftet. Mir ist nicht ein obdachloser Bettler untergekommen, was mich als Wahl-Essener etwas irritiert hat, weil man sich ja irgendwie auch an das Unangenehme gewöhnt. Nur ein paar Schwarzafrikaner waren mit selbstgebastelten Bauchläden unterwegs, um die darin befindlichen Uhren, Armbänder und Kokstütchen penetrant an den Mann/die Frau zu bringen. Ich konnte mich ihrem Werben erwehren.
Sucht man in Bozen ein Schreibwarengeschäft, um sich einen stinknormalen Schreibblock zu kaufen, muß man an unzähligen Boutiquen vorbei, um schließlich kein Schreibwarengeschäft zu finden. Glücklicherweise gibt es einen örtlichen Supermarkt, der Papier in Blockform veräußert.
Um seinem Wohlbefinden die letzte Banknote aus der Tasche ziehen zu lassen, gibt es in Bozen eine kulinarische Vielfalt, die ihres Gleichen sucht und sucht und sucht. Ich wurde auf höchstem Niveau verköstigt. Außerdem werden Hotels von nun an nach ihrem Frühstücksangebot bezüglich Sacher-Torte beurteilt.
Da Bozen nicht besonders groß ist, durchläuft man im Laufe von vier Tagen immer wieder die gleichen Straßen und begegnet hin und wieder den gleichen Gesichtern. Am dritten Tag hatte ich das vermeintliche Vergnügen, einem Schwarzafrikaner ohne Bauchladen entgegenzutreten, der mich mit seinen kontraststarken Augen fixierte und mich mit den Worten 'Klaus' ansprach. Ich hatte nichts entgegenzusetzen, da ich es für eine versehentliche Verwechslung hielt. Vermutlich sehen wir Weißhäutigen für Schwarze alle gleich langweilig aus. Dennoch beschäftigt mich diese Begegnung noch immer. In zwei Monaten reise ich wieder nach Bozen, weil ich muß. Dann werde ich versuchen, der Klaus-Sache auf den Grund zu gehen. Bis dahin gehe ich in Essen italienisch essen. Vorzugsweise Pizza Tonno e una grande Coca Cola.

Neue Leidenschaft...  10.03.2008

Ich habe eine neue Leidenschaft entdeckt, die schon fast journalistische Züge trägt. Knallhart recherchierte Kommentare zu knallhart harmlosen Fotos.
(Mareike Schulz gewidmet)
Klickst Du auf den Teddy und guckst selber..
Such den Teddy!

*Nachtrag* - Mittlerweile hat sich mein Blog wieder mit Textpassagen gefüllt, sodaß man nach unten scrollen und gegebenenfalls auf die Schalttafel 'Älter' drücken muß, um zu den angesprochenen Fotokommentaren zu gelangen. Suchen macht Laune...

Nevada was?  07.03.2008

Ich packe gleich meine Sachen und fliege nach Nevada. Ja, ich kann neuerdings fliegen. Ist ganz einfach. Man muß sich nur konzentrieren und gedanklich an einen Punkt zurückspulen, bevor man gesagt bekam, daß man nicht fliegen kann.
Vorhin hab ich allerdings zu weit zurückgespult und konnte versehentlich zeitreisen. Hab den Jungs im Mittelalter nur kurz erklärt, was Anachronismus bedeutet und bin wieder zurückgekommen. Man kann sich nicht vorstellen, wie's da stinkt. Es lebe die Sanitärgesellschaft!
Auf jeden Fall fliege ich gleich nach Nevada, um mich in die Wüste zu setzen. Mitten rein. Einfach so. Zack. Bumm. Und dann gucken, was passiert. Hört sich nicht spannend an? Hätte ich geschrieben, ich flieg zum Angeln, hätte sich das auch nicht spannend angehört. Aber wer mal einen dicken Fisch an Land gezogen hat, bei dem man die Arme nicht weit genug auseinander bekommt, der weiß, was Spannung heißt.
Also, ich setz mich in die Wüste und harre der Dinge, die da kommen mögen. Ich hab mir sagen lassen, daß sich Ausserirdische ganz gerne in Nevada aufhalten. Kann ich verstehen. Da kann man ohne großes Aufsehen mal kurz zwischenparken. Wobei der Begriff 'Ausserirdische' ja nun wirklich nicht zutrifft, wenn man bedenkt, daß die UFO-Insassen äußerst irdischen Ursprungs sind. So, wie wir bei unseren Vorfahren in den Pyramiden rumpopeln, kommen unsere Nachfahren gelegentlich vorbei und gucken, wie man die ganze Scheiße, die wir hier fabrizieren, noch irgendwie hätte aufhalten können. Archäologie per Zeitreise. Zeitreise - ich weiß Bescheid.

Ach so. Auch wenn ich mich jetzt zwei Jahre in die Wüste setze - ich bin in fünf Minuten wieder da. Und sollte mich dann jemand fragen: 'Du warst in Nevada, was?', kann ich sagen: 'Ne, war da was?'

Übrigens...  06.03.2008

...wer gerne alle MySpace-Blogeinträge übersichtlich und auf einen Schlag sehen möchte, der klickt einfach auf den niedlichen Teddy..

Philosophie auf niedrigstem Niveau  06.03.2008

Ich habe angefangen, mir Gedanken über Philosophie im Allgemeinen und Philosophen im Speziellen zu machen.
Das vorläufige Ergebnis befindet sich, weil zu umfassend, im Blog meiner MySpace-Seite...
Direkter Weg

Der kleine Mann und das Meer  05.03.2008

Wenn ich groß bin, baue ich mir ein kleines Haus direkt am Meer. Da kann ich dann immer auf der Veranda stehen und hinaus aufs Meer gucken. Manchmal fliegt eine Möwe an mir vorbei und ruft mir ein fröhliches 'Fritz, ich mag dich!' zu. Dann nehme ich zufrieden einen Schluck Kaffee aus meiner Muscheltasse und denke darüber nach, in welche Richtung ich heute am Strand entlangflaniere. Ich entscheide mich für den Weg, der zum Leuchtturm führt und atme tief die frische Seeluft ein. Am Himmel über dem scheinbaren Ende des Meeres bilden sich kleine weiße Wölkchen, aus denen ich mit meinen Gedanken ein Gesamtbild meiner Wahl formen kann. Ich habe Lust auf Eis und komponiere mir leckerstes Eiskonfekt. Aus den Dünen zu meiner Rechten bellt ein Hund. Ich kann ihn verstehen, denn ich habe keine Sorgen. Er begrüßt mich und freut sich darüber, daß heute so ein schöner Tag ist, an dem er endlos die Dünen herunterrollen kann. Ich lächle und wünsche ihm viel Spaß. Meine Schuhe lösen sich in Nichts auf, weil sie es können und ich genieße, wie das warme Wasser meine Füße umspült. Vorsichtig steige ich über eine Gruppe frisch geschlüpfter Wasserschildkröten, die jubeln, weil sie zum ersten Mal Wasser riechen. Ihnen droht keine Gefahr, denn ich habe die Macht über alles, was geschieht. Vor mir entdecke ich den Leuchtturm. Heute ist er grün und gelb gestreift. Ich betrete den Turm und steige die hölzerne Wendeltreppe hinauf, bis ich die Spitze erreiche und sich mir ein endloser Blick über das Meer eröffnet. Ich atme noch einmal tief ein und verglühe dann im Wind, weil ich mich nicht freuen kann. Wenn ich groß bin, will ich nicht alleine sein.

Besuch von der Katze  05.03.2008

Neues aus der Schreibwerkstatt..
Wieder eine kurze Geschichte, die im Blog meiner MySpace-Seite zu finden ist.
Direkter Weg

Fennes aller Bundesländer...  04.03.2008

...vermehrt euch!!
Wir sind eindeutig zu wenig!
Klickst und guckst Du selber..

Eine Nacht auf dem Ponyhof..  04.03.2008

Heute Nacht hab ich völlig unerwartet einen Ausflug gemacht. Ich dachte eigentlich, viel zu müde zu sein. Hatte mich ins Bett gelegt und die Äuglein geschlossen. Und dann war da plötzlich diese herrliche Idylle. Es roch nach Pferdescheiße und altem Lederimprägnat. Ich stand mitten auf einem Ponyhof. Mein langgehegter Mädchentraum war Wirklichkeit geworden.

Sofort schlenderte ich in den kleinen Ponystall, um mir die reizenden, stinkenden Vierbeiner aus der Nähe anzusehen. In Gedanken saß ich schon nackich auf einem der Kleinpferde und ritt mit Trippelschritten über einen moosbewachsenen Strand. Als ich den Stall betrat, mußte ich mein Gedankengewächs jedoch abrupt entwurzeln. Alle dreiundzwanzig Ponys waren bereits besetzt. Kleine, mit 'Tommy Hilfiger'-Jacken bekleidete Schuhplattler saßen im Sattel und gaben schaumspuckend und zähnefletschend die Sporen. Ein anmutiges und furchteinflößendes Bild. In diesem Moment konnte ich nicht anders und empfand tiefes Mitgefühl für die stinkenden Ponyviecher. Und ich begann, sie zu bewundern; denn sie taten genau das, was ich in ihrer Situation auch getan hätte. Sie stellten sich tot.

Kurzentschlossen nahm ich eine Sense von der schimmelnden Stallwand und machte langen Prozess mit den schuhplattelnden Hilfiger-Zwergen. Ein blutiges, aber erleichterndes Prozedere. Nach getaner Arbeit nahm ich die Jacken an mich und veräußere sie nun bei ebay unter dem Pseudonym 'ponypapst23'. Die dreiundzwanzig Ponys machen sich ganz wunderbar in meinem Aquarium. Morgen Nacht träume ich vom Duisburger Zoo. Einfacher Plan - kindlich genial...

Happy Birthday!!  03.03.2008

Meine Mama hat heute Geburtstag! Alles Gute!

Gott ist unerreichbar...  01.03.2008

Ich habe heute Gott angerufen, um ihn zu fragen,
warum er mir das immer wieder antut..
Es war besetzt.

Fahrstuhl-Verwirrung...  23.02.2008

Vor einigen Tagen stund ich in einem Fahrstuhl und ließ mich befördern. Nach oben oder nach unten.. Ich weiß es nicht mehr - aber es tut auch nichts zur Sache. Die Sache ist nämlich die, daß sich mein Gedankenmaterial versteifte. Und zwar auf die Frage, warum ein Fahrstuhl Fahrstuhl heißt....? Bei genauerer Betrachtung entbehrt ein Fahrstuhl jeglicher Ähnlichkeit mit einem Stuhl - und hinsetzen konnte ich mich in dem Gefährt auch nicht.
Ich bin inzwischen der Überzeugung, daß es sich um einen Fehler im Wort-Überlieferungs-Kontinuum handelt. Wurde der erste Fahrstuhl aus Stahl gefertigt, so hat man ihn vermutlich auf den Namen Fuhrstahl getauft. Und wie schnell werden durch menschliches Versagen ein A und ein U vertauscht... Ich werde mich also zukünftig wieder auf die Ursprünglichkeit besinnen und Fuhrstahl fahren.
Gott zum Gruß.

Warum, zum Teufel, bin ich im Cinemaxx?  01.02.2008

Ich schiebe einen Hundert-Euro-Schein durch den Plexiglasschlitz. Die Studentin auf der anderen Seite unterzieht ihn einem Echtheitstest. Wir bestehen. Ich bekomme mein Kino-Ticket und wünsche noch einen schönen Abend. Auf dem Weg zur Kartenkontrolle kommt mir der Gedanke, der mir immer kommt, wenn ich im Cinemaxx bin. Warum, zum Teufel, bin ich im Cinemaxx?
Ich betrete den Kinosaal und prüfe den Raum. Ich atme auf. Er ist nur spärlich gefüllt. Ich suche mir einen Platz und versuche, möglichst lässig zu gehen. Mein Bewußtsein sagt mir, daß Blicke auf mich gerichtet sind und es ist mir nicht egal. Am Kinosessel meiner Wahl entledige ich mich meiner Jacke. Die Mütze lasse ich auf - man muß nicht alles preisgeben. Ich sitze und beginne langsam, mich zu entspannen. Eine Werbung, die ich noch nicht kenne, ermuntert mich zum Grinsen. Wäre ich in Begleitung, hätte ich gelacht. Auch die Vorschau auf bald anlaufende Filme macht ihre Sache gut und ich plane in Gedanken bereits meinen nächsten Kinobesuch.
Der Hauptfilm beginnt und ich bin bereit, mich ihm hinzugeben. Doch dann passiert etwas unerwartetes. Mein Geruchssinn wird dominant und drängt meinen visuellen Sinn in eine devote Haltung. Ich stelle fest, es stinkt! Nase lokalisiert den Geruch zu meiner Linken. Ich wende meinen Blick zur Seite und sehe Schuhe. Sie bekleiden die Füße einer Person, die in der Reihe hinter mir parkt. Der Mann scheint handwerklich begabt zu sein, und hat kurzerhand die Rückenlehne in eine Fußstütze umfunktioniert. Allerdings hat heute das Füßewaschen nicht geklappt oder der Herr darf sich über jede Menge Glück freuen, weil er in Hundekot getreten ist.
Ich wende mich wieder dem Film zu und versuche, mich nicht auf meine Nase zu konzentrieren. Zwei, drei Momente geht das gut. Dann geschieht wieder etwas, mit dem ich nicht gerechnet habe. Plötzlich ist mein Gehör überfordert. Ich nehme ein akustisches Signal wahr, daß ich eindeutig dem Film zuordnen kann - aber da ist noch ein anderes, daß mir nicht dem Film zugehörig scheint. Es ist der Fuß zu meiner Linken. Im weiteren Verlauf des dazugehörigen Menschen erscheint ein Kopf, der spricht. Und zwar mit seiner Begleitperson. In mir keimt leichter Ärger auf, und ich denke über verschiedene Lokalitäten und deren Funktionen nach. Es gibt Orte, da geht man hin, um zu reden. Zum Beispiel Cafés, Restaurants, Bars und Podiumsdiskussionen. Dann wiederum gibt es Orte, da geht man hin, um zu schweigen. Dazu zähle ich unter anderem Bibliotheken, Kirchen, Theater und Kinos. Der Gedanke macht mir klar, wie oft ich mich in den letzten Jahren im Cinemaxx geärgert habe. Nämlich über Leute, die verlernt haben, hundert Minuten lang ihr Maul zu halten oder nicht wissen, wie man professionell flüstert.
Ich unternehme zwei sinnlose Versuche, mit bösen Blicken meinen Ärger deutlich zu machen, aber die bleiben anscheinend schon in der Fußdunstmauer hängen. Also gebe ich mich geschlagen und suche mir einen neuen Aufenthaltsort. Als ich mich vier Reihen weiter vorne niederlasse, kommt mir der Gedanke, der mir immer kommt, wenn ich im Cinemaxx bin. Warum, zum Teufel, bin ich im Cinemaxx?

Ich bin Sharon Stone!  06.01.2008

Wer nach Ansicht dieser Bilder noch Zweifel daran hegt, daß ich Sharon Stone bin, dem ist nicht mehr zu helfen..
Hier überzeugen..

Neue Kurzgeschichte  31.10.2007

Möchte noch darauf hinweisen, daß ich eine neue Kurzgeschichte mit dem Titel 'Neujahrsgeschichte' verfasst habe.
Zu finden ist diese im Blog meiner MySpace-Seite.
Direkter Weg

Guten Rutsch!  30.12.2007

Auch auf die Gefahr hin, daß Du den Ausspruch: 'Guten Rutsch!' nicht mehr hören oder lesen kannst. Guten Rutsch!
Ich wünsch Dir alles Gute für das nächste Jahr - und locker bleiben...

Frohes Fest!  23.12.2007

Wünsche allen, die sich mit Absicht hierher verlaufen haben ein gesegnetes und entspanntes Weihnachten.
Kommt gesund durch die Tage!

Besuch beim Finanzamt...  21.12.2007

Am letzten Montag habe ich den beschwerlichen Weg in Richtung Finanzamt auf mich genommen, um mir Formularbögen für die Steuererklärung zu besorgen. Natürlich kam ich ausserhalb der Öffnungszeiten an. Praktischerweise befand sich vor der geschlossenen pneumatischen Tür ein Steuerformularentnahmeregal. Für das Jahr 2007. Da ich aber gerne alles aufschiebe, um es dann in einem Abwasch erledigen zu können, benötigte ich auch noch Formulare für die Jahre 2005 und 2006...
Also machte ich mich am darauffolgenden Dienstag wieder auf den beschwerlichen Weg Richtung Finanzamt. Ich hatte mir gemerkt, für wann die anderthalbstündige Besuchszeit angesetzt war. Zwischen 13.30 Uhr und 15 Uhr. Sehr sozial.
Forschen Schrittes betrat ich das glanzlose Foyer und steuerte schnurstracks auf ein weiteres Formularentnahmeregal zu, um festzustellen, daß es nur Formulare für das Jahr 2006 beinhaltete. Ich mußte also in den sauberen Apfel beissen und am Informationsschalter persönlichen Kontakt in Anspruch nehmen. Dort kam es zu folgendem Dialog.
Ich: "Hallo. Da hinten gibt's nur Formulare für 2006. Gibt's auch noch welche für 2005?"
Er: "Ja."
Ich: "...?"
Er: "..."
Ich: "Und wo?"
Er: "Bei mir."
Woraufhin er sich mit seinem Bürodrehstuhl nach hinten schwang und in ein weiteres nicht-öffentliches Formularentnahmeregal griff. Dabei murmelte er etwas von Wasserschaden... Als er mir das, mit bräunlichen Wasserflecken bestückte Formular reichte, konnte ich nicht anders, als nochmals einzuhaken.
Ich: "Das ist ein Formular für 2004."
Er: "Mach 'ne fünf draus! Malen nach Zahlen!"
Ich: "..."
Bei soviel Schlagfertigkeit mußte ich passen und verließ das Finanzamt durch die pneumatische Tür. Ich komme gerne wieder. In drei Jahren.

Gästebuch online...  18.12.2007

So. Ich hab's einigermaßen geschafft. Das Gästebuch funktioniert in seinen Grundfunktionen. Hat noch kleine Kinderkrankheiten - aber das ist auch echt schwierig, sowas hinzubasteln, wenn man von diesem ganzen HTML- und PHP-Gebastel nicht den blassesten Schimmer hat... Naja, jedenfalls freu ich mich über jeden neuen Eintrag... Schönen Tag noch. Gruß, Fritz.

Anatomie Titus - Fall of Rome...  16.12.2007

Am letzten Samstag hatte ich meine erste Probe zu 'Anatomie Titus - Fall of Rome' - einer Heiner Müller-Bearbeitung von Shakespeares 'Titus Andronicus'. Premiere ist am 23. Februar 2008 und Regie führt Chef Anselm Weber. Mir selbst fallen gleich zwei Rollen zu: Quintus und der erste oder zweite Gote.. ich weiß nicht mehr genau.